Seiten

Sonntag, 2. April 2017

[Rezension] L.A. Guards: Mister Perfect von Amélie Duval

Zwei wie Feuer und Wasser: der sexy Staatsanwalt und seine toughe Leibwächterin.
Nachdem der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Rick Alvarado einem Mordanschlag knapp entgangen ist, erhält er Personenschutz. Zum großen Verdruss des Womanizers schickt man ihm Sheryl Brooks von der Agentur Cerberus, die trotz ihrer feuerroten Mähne nicht nur spröde, sondern auch hart wie Granit ist. Im Gegenzug hat die dekorierte Ex-Soldatin nicht viel übrig für arrogante Schnösel mit perfekten Zähnen. Trotz aller guten Vorsätze vermag es Sheryl nicht, die professionelle Distanz zu wahren, und auch Rick fällt es zunehmend schwer, sein heißblütiges Temperament zu zügeln. Q

Amélie Duval, Band 1 (unabhängig)
218 Seiten, 19 Kapitel, eBook
2,99€, ASIN: B01JDHN17E


Amélie Duval

schreibt seit vielen Jahren Romane im Bereich Romance und Fantasy. Nun verfasst sie auch Geschichten, in denen große Gefühle mit einer ordentlichen Portion Erotik gewürzt werden. Weil die Mischung für ihren Verlag zu scharf ist, hat sie beschlossen, sie unter dem Pseudonym Amélie Duval (Amélie ist der Name ihrer verstorbenen Großmutter) im Selfpublishing zu veröffentlichen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Hund in einem Haus aus der Jahrhundertwende mit Garten und einer Laube, wo sie am liebsten sitzt und schreibt. Nach fast 20 Jahren Ehe ist Amélie Duval immer noch in ihren Mann verliebt - und in die Liebe. Q 



Meine Meinung


Ich bin an dieses Buch recht erwartungslos herangegangen, auch wenn mir das Cover so einige Versprechungen gemacht hat. Eigentlich ist es mir auch nur so auf die Schnelle zwischen meine gelesenen Bücher gerutscht und bevor ich weiter über diesen Erotikroman nachdenken konnte, war ich auch schon mitten drinnen. Denn die Autorin hat mich wirklich sehr schnell in das Geschehen hineingezogen und mich mitgerissen, wenn ich mich dabei auch noch immer mehr als Leserin gefühlt habe als als teilnehmender Charakter, was ich mir bei jedem Buch erhoffe.

Er entspricht genau dem Bild eines Bodyguards, fehlt nur der Knopf im Ohr. Keine große Überraschung also - im Gegensatz zu der Gestalt neben ihm.
"Eine Frau?", entfährt es mir, als ich meine Augen über die Rothaarige im dunkelblauen Hosenanzug schweifen lasse.
- Rick über Alec und Sheryl, S.17

Die Spannung zwischen unseren Protagonisten Sheryl und Rick jedoch auch die, den versuchten Mord auf den Bezirksstaatsanwaltes betreffend, war von dem ersten Kapitel an da. Rick wirkt, wie so oft die männlichen Hauptcharaktere in Erotikromanen, zu Beginn sehr abweisend, arrogant und selbstverständlich heiß. Und wie so oft hat Sheryl so überhaupt keine Lust darauf, für ihn zu arbeiten, mit ihm insgesamt auch nur irgendetwas zu tun zu haben. Aber eher oder später wird die Anziehung zwischen ihnen immer stärker, immer schwieriger zu unterdrücken. Jedoch finde ich, dass ihre Beziehung zumindest zu Beginn etwas knapp war, später konnte ich dann die Gefühle, die sich zwischen ihnen aufgebaut haben, besser verstehen. Dennoch war sie durchweg sehr interessant, die Chemie zwischen ihnen prickelnd.


"Willst du mich verarschen?"
"Äh nein."
"Es reicht also nicht, dass du Cerberus in die Bredouille gebracht hast [...]", entgegnet Tom empört. "Jetzt muss ich auch noch deine Katze füttern?"
- Tom und Sheryl, S.134


Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sheryl und Rick erzählt, zusätzlich im Prolog und einmal mitten im Buch auch noch aus der Sicht unbekannter Männer, nämlich derjenigen, die versuchen, Rick zu ermorden. Dadurch wird Spannung aufgebaut, gleichzeitig hatte ich jedoch das Gefühl, dass sie etwas störend ist. Insgesamt war das Buch jedoch sehr schnell lesbar, war süß, unterhaltsam und sehr herzlich und auch das Ende hat mich schließlich begeistert, denn dort konnte ich endlich im vollen Ausmaß spüren, warum unsere Protagonisten sich so mögen.


Fazit:

Ein kurzer, prickelnder Roman mit unterhaltsamen und authentischen Protagonisten, der mich jedoch leider nicht völlig überzeugen konnte, da mir ihre Beziehung am Anfang etwas zu schnell voranschritt und mir deswegen etwas das Gefühl fehlte.



Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an die Autorin!

Liebe Grüße, eure Sophia!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen